Der Osten

Die Reise in den Osten dunklen Teil Deutschlands ging für meine Süsse und mich bereits um 4 Uhr morgens los. Um die Zeit aufstehen ist schon sehr seeeehr grausam. Man bewegt sich irgentwie auch so als würde man noch schlafen. Mit dem Bewegungsmoment einer Schildkröte machten wir uns also fertig. Noch mal einen sehnsüchtigen Blick zurück werfen in die Wohnung, und los gings per Taxi zum Hauptbahnhof. Denn um die Zeit schlafen sogar die Straßenbahnen noch.

Weiß nicht mehr, ob ich vorher schon gewart wurde, wie lange man bis da hin braucht. Jedenfalls wurde mir dann im Zug erzählt, dass wir jetzt erstmal schlanke 6 Stunden unterwegs sind. Zum Glück hatten wir Lappi dabei und konnten uns einigermaße die Zeit mit fretten und tüfteln in Crazy Machins vertreiben. Dummerweise hatten wir keine Spiele-CD`s mitgenommen. Deshalb blieben uns nur die zwei Möglichkeiten. Die Zeit verging aber trozdem relativ schnell. Irgendwann ging dann auch mal die Sonne auf und man konnte nebenbei die Landschaft beobachten, die immer flacher wurde, je weiter wir in den Norden fuhren. Ich finde die Landschaft irgentwie sehr trist dort. Liegt wohl auch daran, dass ich die schöne bayrische Landschaft gewohnt bin.

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Arztodyssey

Los ging die lange und nervenaufreibende Reise zu einem Arzt letzte Woche am Donnerstag. Der Grund dafür ist, dass ich in etwas weniger als einer Woche mit meiner Süssen in den Urlaub nach Tunesien fliege. Dafür wird empfohlen, dass man gegen ein paar Dinge geimpft sein sollte. Mir fehlt eine Auffrischung gegen Polio und ein Passiv-Schutz gegen Hepatitis A, da für einen Schutz aus eigenen Antikörpern nicht mehr genügend Zeit vorhanden ist. Beide Infektionskrankheiten sind wegen den guten hygienischen Verhältnissen in Deutschland weitgehend ausgerottet und gelten mittlerweile als „Importkrankheiten“. Deshalb ist das Versäumnis in Deutschland nicht tragisch, aber für einen Aufenthalt in Tunesien ist eine Impfung erforderlich.

Meine Süsse schickte mir am Donnerstag per email die Anschrift ihres Arztes und ich machte mich nach der Arbeit auf den Weg. Als ich im Kirchenweg 16 ankam, hatte ich vergessen wie der Arzt hieß. :-) Auf einen der Klingelnamen stand Dr. Zimmermann im 6. Stock. *Hmm hieß der Name so? Na egal.* Dort angekommen öffnete mir eine junge Bewohnerin die Tür und schaute mich verwirrt an:

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Kaffee-Test

Bis jetzt bin ich morgens immer mit meiner Tasse zum frisch gebrühten Filterkaffee aus der Kaffeemaschine geschlürft. Aber es gibt seit kurzem etwas total geiles hier. Einen brandneuen Kaffeeautomaten.

Der befindet sich nicht nur betrieblich in der Testphase, sondern auch persönlich von mir. Der soll hier den alten eher schlechten Automaten ablösen, falls er durch die Testphase kommt. Und ich hoffe er kommt da durch. Ich finde der Kaffee daraus ist nämlich mal richtig gut. Und das kann ich mit gutem Recht behaupten, immerhin hab ich ALLE Funktionen des Automaten bereits getestet. Insgesamt werden ca. 20 verschiedene Kaffee-, Schoko- und Vanillegetränkesorten in einem großen Plastikbecher gefüllt. Dazu kommt noch ein klasse Schaum obend drauf. Um solch einen Kaffee wäre so manches Café neidisch…

Meine Favoriten sind Cappuccino extra und Mocca-Vanille. Stehe jedesmal davor und kann mich nicht entscheiden, da beide verdammt lecker sind. Mittlerweile werde ich auch schon von Kollegen, die den Automaten noch nicht getestet haben, nach einem Tip gefragen, was man denn nehmen sollte. 8-)

Demokratie

Bin mal wieder über eine lustige Stelle in einem Terry Pratchett-Buch gestoßen. Und zwar aus Gevatter Tod, was eines meiner Lieblingsbücher von Terry Pratchett ist. In dem Buch gehts darum, dass Tod einen Lehrling (Mort) sucht, um Urlaub zu machen. Bei seinem Urlaub kommt er nach Ankh-Morpork auf eine Feier…

… In dieser besonderen Nacht gesellte sich Salpeter zu den Dingen in der Luft von Ankh-Morpork hinzu. Der Amtsantritt des Patriziers* jährte sich zum zehntenmal; aus diesem Grund hatte er einige Freunde (insgesamt fünfhundert) auf einen Drink zu sich eingeladen und veranstaltete ein Feuerwerk. …

    *Ankh-Morpork hat viele Regierungsformen ausprobiert und sich schließlich für die Art von Demokratie entschieden, die als Ein Bürger, Eine Stimme bekannt ist. Der Patrizier war Der Bürger. Er hatte Die Stimme.

The Humanitarian

Persönlichkeitstest gesehen bei Schnien und Sabrina und auch gleich mal gemacht…

Your result for The Perception Personality Image Test…

HFPS – The Humanitarian

You perceive the world with particular attention to humanity. You focus on what’s in front of you (the foreground) and how that fits into the larger picture. You are also particularly drawn towards the shapes around you. Because of the value you place on humanity, you tend to seek out other people and get energized by being around others. You like to deal directly with whatever comes your way without dealing with speculating possibilities or outcomes you can’t control. You are in tune with all that is around you and understand your life as part of a larger whole. You prefer a structured environment within which to live and you like things to be predictable.

Take The Perception Personality Image Test at HelloQuizzy

Djerba

Mittlerweile bin ich schon wieder urlaubsreif. Dabei bin ich eigentlich erst wieder seit 2 Wochen auf Arbeit. Dass liegt zum Einen daran, dass ich mehr erschöpft als erhohlt vor etwa 2 Wochen vom Urlaub aus Kroatien zurück gekommen bin. Durch die extrem anstrengende Heimfahrt durch Kroatien Stau, Feuer, übelste Unwetter, … die Hölle, war die Erhohlung dahin. Muss sagen, dass ich sowas übles noch nie beim Autofahren erlebt hab. Die Details lass ich da auch mal lieber weg.

Naja und zum Anderen kam anschließend noch eine heftige Erkältung hinzu, die mir sogar ein paar Tage lang fast die Sprache raubte. Ein bisschen mehr als ein schwer verständliches Gekrächze kam da nicht raus.

Aber nicht nur mir gehts so, denn meine Süsse ist genauso urlaubsreif wie ich. Bin eh der Meinung, dass sie viel zu viel arbeitet… ;-) Deshalb wird es einfach mal Zeit für eine Auszeit. Einfach wo anders hin und dort entspannen. Nach langem Informieren über mögliche Reiseziele haben wir uns für die wunderschöne Insel Djerba entschieden. Wobei das Wort Insel wohl nur per Definition zutrifft. Denn sie ist mit etwa 500km² doch schon eine größere Insel. Das ist vergleichbar mit der Fläche von Berlin. Irgendwie passend, dass wir mit AirBerlin fliegen…

Auf Djerba gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sehen, bis auf vllt. ein paar Dinge. Wird also eher ein chilliger Badeurlaub. Genau richtig für uns, um die Beine einfach mal baumeln zu lassen.

Und, da wir all-inclusive gebucht haben, müssen wir uns ab dem 8. September eine Woche lang auch um gar nix kümmern. Naja gut, zum Strand laufen müssen wir wohl selber. :-)

Fakir

Unglaubliche eigene Begabung entdeckt. Sind durch besonders intensiven Meditationsübungen Schlaf dazu in der Lage, fakirartige Fähigkeiten zu entwickeln.

Vor mehr als zwei Wochen haben wir unser Zimmer komplett umgestellt. Möbelnstücken eine neue Raumperspektive gegeben, Bilder durch Verschieben eine ungewohnte Aufmerksamkeit entgegen gebracht und Poster an neuen Positionen an die Wand gereißnagelt. Was sie besonders mögen. Dabei haben diese wohl vor lauter Glück ein paar Befestigungsstücke wieder abgeworfen, welche im Bett gelandet sind. Diese blieben mit der Spitze nach oben bis gestern unbemerkt im Bett, da die Matraze gleich nach dem Umstellen ein neues Spannbetttuch bekam.

Wenn man bedenkt, wie leicht man sich an einer Nadel piekt, ist es erstaunlich, dass man durch „Meditation“ schmerz- und verletzungsfrei mit einem Reißnagel schlafen kann. Und das über zwei Wochen lang… 8-)

Nächster Halt: Tunnel

Heute morgen, wie die letze Woche auch schon, wieder unterwegs zur Arbeit. Wie immer voll motiviert verschlafen im Straßenwurm sitzend, hatte ich irgendwie von Anfang an das Gefühl, dass heute etwas anders ist. Und richtig, das Erste was mir auffiel, oder was ich durch halb geöffnete Augenlieder bemerkte, war dass ich doch tatsächlich völlig ALLEINE in der Straßenbahn saß. Ein Blick auf die Uhr sagte mir 7:10, alles normal öhhm unnormal-normal. Warum das so war hab ich keine Ahnung. Lange konnte ich die Ruhe aber nicht genießen, denn 2 Stationen später wurde das Personenvakuum auf seinen morgentlichen Standardpegel gefüllt überfüllt.

Verwirrt und etwas von anderen Biomassen verdrückt, in die U-Bahn umgestiegen. Froh über einen Stitzplatz mein Buch ausgepackt, und halb gelesen und halb dahingeträumt. Bis mir ein leises „pffff“ auffiel, dass die U-Bahn von sich gab. Anderen fiel das anscheinend nicht auf. Vllt. lags daran, dass das Abteil mit Anzugträgern BWL’ern gefüllt war, welche sich morgens schon profilieren müssen. Na von denen hatte auch sicher noch keiner eine U-Bahn repariert.

Dachte mir, jau da lässt der Druckluftbehälter für die Bremsen schön allmählich seinen Inhalt ab. Was keine sonderliche Gefahr darstellt, das einzige ist, dass beispielsweise: statt 5 Wägen nur 4 bremsen und einer rollt halt. Da war ich schon auf das nächste Bremsen gespannt. :-) Mitbekommen hat den Druckverlust der U-Bahnfahrer anscheinend auch nicht, denn er fuhr ganz normal weiter. Tjoa die Haltestelle kam und prompt hat der Wagen etwas länger gebraucht um zum Stehen zu gekommen. Standen mit einer Hälfte im Tunnel und mit ein paar Türen an der Haltestelle. :-)

Die Folge davon waren, verdutzte Gesichter an der Haltestelle und im Wagen. Und, wie könnte es anders sein, kamen auch gleich so „kluge“ Kommentare wie:

    „Ein Auto schlecht einparken kommt schon mal vor, aber eine U-Bahn? Da isser der erste… dass könnte ich ja im Schlaf. Hahaha…“
    *schön dass du das Problem erkannt hast, dachte ich mir*
    „Vllt. sollte der Fahrer nochmal in die Fahrschule, da komm ich ja mit meinem *jetzt kommts* BÜROSTUHL besser zum stehen.“
    *oh man, die BWL’er*

Von Schreibtischsitzern kann man wohl anscheinend kaum erwarten, dass sie an ein technisches Problem denken. Sowas kommt aber halt einfach mal vor. Nach ein paar Minuten ging es dann weiter und ich war froh, dass sich die U-Bahn immer mehr leerte, je näher ich meinem Ziel kam. Noch mehr solcher Kommentare hätte ich auch nicht ertragen… :-)

IPS-Truck…

… geparkt im Regal. Meist täglich läd er einen Teil seiner genial komischen Fracht ab. Direkt in den DVD-Player. Stück für Stück wird er leerer. Denn sein Laderaum ist voll gepackt mit ALLEN Staffeln auf DVD’s von King of Queens. Das sind insgesamt 207 Folgen absolut genialen Humors mit Douggy, Carrie, Arthur und Co. :-)

Eine Folge dauert etwa 30 min. Ideal um beispielsweise beim Essen eine Folge zu schauen, oder für eine gute-Nacht-Geschichte, oder einfach so mal… :-) Mittlerweile sind wir schon mitten in Staffel 9 angekommen. Also so gut wie durch. Aber von KoQ können Schnien und ich eigentlich nie genug bekommen, und dann gehts einfach wieder bei Staffel 1 los… :-)

Buchstöckchen

Von Herrn Zero vor einer Ewigkeit ein Buchstöckchen zugeworfen bekommen, ist es irgendwie etwas in Vergessenheit geraten.

    Die Regeln:

  • Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
  • Schlage Seite 123 auf.
  • Suche den fünften Satz auf der Seite.
  • Poste die nächste drei Sätze.
  • Wirf an fünf Blogger weiter.

Das nächstes Buch in meiner Nähe ist, wie könnte es anders sein, ein Terry Pratchett Buch. Eigentlich 2, denn es ist ein Doppel-Band. Terry Pratchett’s „Gevatter Tod“ und „Wachen! Wachen!“ in einem. Deshalb musste ein unabhängiger Würfel entscheiden, welches Buch es letztendlich sein soll. Mit einer 5 traf es „Wachen! Wachen!“.

    „Bin ich Tod?“
    DA BIN ICH MIR ZIEMLICH SICHER.
    „Oh mist…“

Ich lass das weiterschmeißen an fünf Blogger mal. Da das Stöckchen ja nun schon ganz schön alt und halb vermodert ist. Wers sieht kanns natürlich einfach aufheben… :-)